Betriebsbedingte Kündigung

von Ralf Vüllings (Kommentare: 0)

Auch darüber nachdenken!

Tatsache ist das es nicht immer so läuft wie man es sich wünscht. Gerade wir aus dem Bereich Spedition – Lager – Logistik & Busbetriebe können ein Klagelied davon singen. Denn immer wieder kam es schon zu Kündigungen bei den Mitarbeitern. Wir sollten nicht Naiv sein denn daran wird sich zumindest nichts ändern.

Und dabei kommt es auch vor, dass betriebsbedingte Kündigungen den Betroffenen übermittelt werden. Geht das so einfach? Da sagen wir einmal nein denn davor sind wichtige Verhaltensweisen des Arbeitgebers einzuhalten.  In dem vorliegenden Fall ging es um ein Unternehmen, das neben seinen eigenen Mitarbeitern auch Leiharbeiter eingestellt hatte. Dass die notwendigen Bestellungen zur Aufrechterhaltung des Betriebs nicht eintrafen kündigte er mehrere Mitarbeiter der Stammbelegschaft betriebsbedingt.

Der zuständige Betriebsrat widersprach der Kündigung. Das angerufene Arbeitsgericht in Köln gab den Kündigungsschutzklagen der betroffenen Stammarbeitnehmer recht. Auch das folgende Landesarbeitsgericht in Köln bestätigte das Urteil der ersten Instanz.

Das Landesarbeitsgericht Köln argumentierte wie folgt, es hätten die Stammangestellten anstatt der Leiharbeitnehmer weiter beschäftigt werden können in diesem Fall , denn es hat sich nicht bei den Leiharbeitnehmern um eine Vertretungsreserve gehandelt. Diese Leiharbeitnehmer waren in der Vergangenheit fortlaufend beschäftigt und nichts als Personalreserve zur Abdeckung von Vertretungsbedarf im Unternehmen eingesetzt worden.

 

Quelle: Landesarbeitsgericht Köln . Urteil vom 02.09.2020

                                                          Az. 5 Sa 14 / 20 und Sa 295 / 20

 

Hier zeigt sich wieder einmal wie Sinnvoll die Mitgliedschaft in einer Fachgewerkschaft für den Arbeitnehmer sein kann.

 

Euch allen eine gute Fahrt und gesunde Heimkehr woher auch immer …....

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