Klartext vom Bundesarbeitsgericht

von Reinhard Aßmann (Kommentare: 0)

Das Bundesarbeitsgericht hat in der Angelegenheit der unterschiedlichen Entlohnung von Männern und Frauen für gleiche Arbeit erfreulich Klartext gesprochen . In dem diesem Urteil zugrunde liegenden Fall klagte eine Abteilungsleiterin . Bei der Dame aus Niedersachsen lag das Vergleichsentgelt gegenüber ihren männlichen Kollegen beim Grundgehalt aber auch bei den Zulagen niedriger . Die angerufenen Vorinstanzen kamen dabei zu unterschiedlichen Entscheidungen .

Fest steht , das das Vergleichsentgelt ( Median – Entgelt ) nach den Regeln des Entgelttransparenzgesetzes ermittelt werden muss. Er räumt den Arbeitnehmern einen Auskunftsanspruch ein.

Das Bundesarbeitsgerichte entschied als höchste stelle , dass bei einer nachgewiesenen Differenz zum Vergleichsentgelt von Männern mit vergleichbarer Arbeit die geäußerte Vermutung ausreicht , dass die finanzielle Benachteiligung wegen des Geschlechts erfolgte. Zu beachten ist das der Arbeitgeber jederzeit die Möglichkeit hat zu widerlegen das dieses nicht der Fall ist.

Somit haben wir es mit einer eindeutigen Beweisumkehr zu Gunsten der Arbeitnehmer zu tun ! Denn nach diesem Urteil müssen die Arbeitgeber nachweisen das sie nicht diskriminieren .

Quelle : Bundesarbeitsgericht , Urteil vom 21.01.2021

                                                   Az, 8 AZR 488 / 19

Wir finden das es ein gutes Urteil für die Arbeitnehmerschaft ist .

Googelt einmal wie es mit dem Median – Vermögen der Bürger in der EU bzw. der Euro – Zone  so bestellt ist . Nicht erschrecken wir sind Real ganz ganz weit unten !!!                                                                                                                                                                                                       Das muss sich ändern !

Kollegiale Grüße eure zuverlässige Fachgewerkschaft 

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