Machtpolitik

von Volker Schierenberg (Kommentare: 0)

Machtpolitik der kleineren Gewerkschaften ?

Dieser Vorwurf kam nun vom DGB gegenüber der GDL und den anderen sogenannten Spartengewerkschaften. Das muss man schon auf der Zunge zergehen lassen.

Zu aller erst sollte man sich daran erinnern dass diese Gewerkschaften erst durch das offensichtliche Versagen der großen DGB Gewerkschaften ihre Existenz verdanken.

Es empfiehlt sich den DGB Gewerkschaften ein Kursus zur inneren Einkehr und zur Wahrheitsfindung zu absolvieren. Es sind doch die ehemaligen Mitglieder dieser DGB Gewerkschaften die diese Spartengewerkschaften gegründet haben. Es sind größtenteils ehemalige Mitglieder dieser DGB – Gewerkschaften die keinerlei Vertrauen mehr in ihre alten DGB-Gewerkschaften mehr aufbringen. Und warum ist dieses so? Weil die Vergangenheit ihnen gezeigt hat das bei diesen der einzelne mit seinen berufsspezifischen und sozialen Problemen keinerlei Resonanz, geschweige denn Gehör findet.

Es ist eine Abstimmung mit Füßen die stattfindet. Das ist nicht mehr oder weniger als ein Demokratischer Vorgang. Und nun so sieht es aus, dass eine Koalition aus Neidern und willigen Marktkonformen Demokraten über die Gesetzgebung dem ein Ende bereiten möchte

Wäre es nicht Demokratischer, ja geradezu Marktwirtschaftlicher wenn diese Nörgler den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit besseren Angeboten dazu bringt wieder zurück zu kommen?

Ich tue es nicht aber man könnte in Versuchung kommen den Begriff des FDGB wieder aus der Taufe zu holen.

Neue Heimat, Steinkühler und Zwickel oder Hansen haben doch Spuren bei den arbeitenden Menschen hinterlassen. Da benötigt niemand eine Neuauflage.

Man wird es dort nicht verstehen befürchte ich. Mehr Werbung kann man für die CGB-Gewerkschaften nicht machen, wir danken.

Machtpolitik: Ist es denn was anderes als Machtpolitik wenn die Verdi ihre Müllmänner streiken lässt oder die Schleusenwärter?

Machtpolitik ? Also benötigen wir an dieser Stelle auch gesetzliche Neuregelungen bei den DGB-Gewerkschaften oder ? Oder wird Machtpolitik nur bei anderen gesehen?

Eine Arbeitnehmervertretung die nicht gewillt ist Machtvoll aufzutreten im Sinn ihren Mitgliedern hat keine Existenzberechtigung.

Erst einmal überlegen was man von sich gibt. Dann prüfen wie man selber da steht!

Also eines steht für uns fest! Lieber nicht riesig sein mit anmaßendem Monopolanspruch für die Arbeitnehmerinteressen und offensichtlich Machtlos oder zumindest nicht gewillt Machtvoll aufzutreten.

Dafür kleiner bescheidener im Auftreten, wissen was die Mitglieder wollen, und das dann mit Macht auch vertreten.

 

Reinhard Aßmann.

 

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