Pensionskassen Ernsthaft?

von Reinhard Aßmann (Kommentare: 0)

Diese Frage stellen sich immer mehr Betroffene, die einer geregelten Arbeit nachgehen und versuchen irgendwie für das absehbare Desaster im Alter vorzusorgen. Die „Beglückungen„für die Arbeitnehmerseite bei den Riester Angeboten und am Ende wenn man Glück hat zu einer Nullrunde geführt haben kann man Niemanden mehr aufschwatzen. P.S. Wir hatten Seinerzeit vor der Freigabe der Riester Sparpläne einzige nicht nur die damals eingebundenen Ministerien und Parteien gewarnt (auch die SPD) sondern auch unsere Mitglieder auf die versteckten Risiken hingewiesen.An diesem System haben sich Banken und Versicherungen Dumm und Dämlich verdient die dann später, weil Systemrelevant noch einmal mit den Steuermitteln der arbeitenden Bevölkerung gerettet wurden.

Und nun, nun melden sich immer öfter Pensionskassen das sie in Schieflage geraten.

Im Grunde klingt das Geschäft mit einer Pensionskasse gut für die Arbeitnehmerschaft, denn bei einer betrieblichen Altersvorsorge schließt der Arbeitgeber einen Vertrag mit einer Pensionskasse oder einem Pensionsfonds kann aber auch eine Direktversicherung sein. Der Arbeitgeber überweist nun nachdem er sich für eine Variante entschieden hat vom Gehalt einen vereinbarten Betrag zum Aufbau der Altersvorsorge für den Beschäftigten ab.

Die derzeitige Realität ist, dass viele Pensionskassen durchaus erhebliche finanzielle Probleme haben. So meldete die BaFin das 25 % der Pensionskassen unter Beobachtung stehen!Nun sind ja nicht alle dieser Kassen in Bedrängnis geraten was offensichtlich an der jeweiligen Anlagestrategie der jeweiligen Kasse liegt. Probleme haben jene die vor Jahren feste Renditen zugesagt haben, die man zu der Zeit noch mit Zinspapieren erreichen konnte, Heute aber nicht mehr bei 0,0 Zins -dank der EZB.

Aber auch ist festzustellen das man das Risikomanagement als gescheitert bewerten muss.

Nun haben wir, sofern wir „Kunden„dieser Kassen sind ein Problem das unter der Decke lauert das wir so nicht unbedingt schnell erkennen können. Denn (warum eigentlich?) es gibt für uns keine Liste, in die wir Einblicken können ob auch unsere Pensionskasse erhebliche finanzielle Probleme hat! Sie nehmen sich als Kontrollorganisation des Staates (BaFin - lässt Grüßen) die Dreistigkeit heraus uns erst dann zu Informieren, wenn die Leistungen der Kassen gekürzt werden. Wir Danken oder?

Und weil der Gesetzgeber des „Besten Deutschland das es je gab„voll hinter uns steht , hat er dafür gesorgt das wir gar nicht die Möglichkeit haben einfach den Anbieter zu wechseln !!!! Also zittern und Beten geht mehr nicht!

Ob man dann wiederum in eine andere Kasse wechseln sollte muss vom Arbeitnehmer genau kalkuliert werden, denn er verzichtet immer auf Finanzen die ihm genau jetzt fehlen könnten, und wesentlich auch vom Arbeitgeberzuschuss ab.

Gesetzlich gilt seit 2019 das sich Arbeitgeber bei einem neu abgeschlossenen Vertrag mit 15 % vom Bruttobetrag beteiligen müssen. Spannend wird es aber bei einem Betrag mit einem Zuschuss von etwa 30 % (wer bekommt das denn im Speditionsgewerbe, das würde uns sehr Interessieren!) Warum also spannend? Nun die Beschäftigten sparen zwar (Werbewirksam Steuern) und auch Sozialabgaben da diese Beträge ja vom Bruttolohn abgezogen werden. Aber dann wenn wir in die Auszahlungsphase kommen in die Rente werden diese Beträge zu 100 % steuerpflichtig und es kommen die Sozialabgaben auch noch hinzu!

Ob sich das also für uns Lohnt kann man Pauschal weder „Verteufeln„ oder Hosianna singend bejubeln . Jeder sollte also genau überlegen was er macht!

Wir hoffen das wir euch ein wenig in dieses Thema einführen konnten. Bitte Vorsicht vor Bauernfängern es sind schon Millionen auf diese herein gefallen!

Kommt alle ohne Ausnahme, ob ihr uns mögt oder auch wenn Skepsis gegenüber uns vorhanden sein sollte, alle aber auch alle Gesund wieder nach Hause!

Eure verlässlichen Kollegen und auch Kolleginnen (werden immer mehr) von der Fachgewerkschaft …............

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